Schwalbenschwanz

Die dritte Münze der 5-Euro-Farbdruckserie „Wunderwelt Insekten“ zeigt mit dem „Schwalbenschanz“ eine der größten und auffälligsten Arten der etwa 3.700 Schmetterlingsarten, die in Deutschland zu Hause sind. Wie viele andere Schmetterlinge ist er ein wichtiger Bestäuber von Wildpflanzen – und, wie andere Tagfalter auch, in seiner Existenz bedroht und besonders geschützt.

Der Schwalbenschanz hat eine markante Form, ist gelb-schwarz gemustert und hat eine blaue Binde mit roten Augenflecken. Die junge Raupe schützt sich, indem sie Form und Färbung von Vogelkot annimmt. In späteren Entwicklungsstadien ist der Schwalbenschwanz auffällig gefärbt und verteidigt sich mit chemischen Abwehrsekreten gegen Fressfeinde. Ein besonderes Verhalten zeigen die erwachsenen Tiere: die sogenannte Gipfelbalz bzw. das Hilltopping. Auf der Suche nach Paarungspartnern segeln sie an Erhebungen wie Hügeln, Bergkuppen und Burgruinen stundenlang auf und ab.

Das Münzmotiv

Das Münzmotiv, entworfen von Bastian Prillwitz aus Berlin, zeigt den erwachsenen Schwalbenschwanz im Flug. Die Bewegung in die Münze hinein bewirkt eine starke Dynamik, die durch die Darstellung der Raupe und ihrer Futterpflanze, einem Doldenblütler, optisch gefasst wird. Das Relief ist gekonnt ausgearbeitet und wird durch die Reflexion der farbigen Schmetterlingsschuppen, die naturnah gestaltet ist, verstärkt. Die Wertseite ist bei allen Münzen der Serie identisch. Die vom Künstler Andre Witting aus Berlin entworfene Gestaltung überzeugt mit einer würdevollen und doch dynamischen Darstellung des Bundesadlers.

Die weiteren Münzen der Serie „Wunderwelt Insekten“:

Insektenreich (2022)  Siebenpunkt-Marienkäfer (2023)  Rostrote Mauerbiene (2023)  Gebänderte Prachtlibelle (2023)

2024 werden die Münzen „Grünes Heupferd“, „Hainschwebfliege“, „Hirschkäfer“ und „Steinhummel“ ausgegeben.